Wir bringen Frischluft
in Ihr Gebäude

Service

Wir nehmen Sie an die Hand

Wir von der roda Licht- und Lufttechnik GmbH sehen uns nicht als reiner Produktanbieter, sondern vielmehr als Lösungsanbieter. Als solcher wollen wir als kompetenter Partner an Ihrer Seite stehen bei den Servicebereichen:

Planung

Bei einer einfachen Lagerhalle bleibt die Planung recht überschaubar. Mit gängigen Formeln kann die Halle in erforderliche Rauchabschnittsflächen unterteilt, und erforderliche Maßnahmen wie Rauchschürzen und RWA-Systeme (RWA-Anlagen) in entsprechender Stückzahl ermittelt werden. Anders ist dies in der Galvanik eines Metallverarbeiters, wo giftige Dämpfe schnell abgeleitet werden müssen und die tägliche Lüftung einen deutlich höheren Stellenwert bekommt. Oder in der Lebensmittelindustrie, in der besondere Hygienevorschriften beachtet werden müssen. Unsere langjährige Erfahrung reicht von Kraftwerksanlagen und Gießereien, in denen enorme Ablufttemperaturen abgebaut werden müssen über alle Branchen bis hin zu Kinos und Theater, in denen die Schallisolierung eine entscheidende Rolle spielt.

Mit dieser Erfahrung stehen wir Ihnen bereits in der Planungsphase beratend zur Seite, um mit Ihnen eine problemorientierte Lösung zu erarbeiten. Bei bestehenden Bauten sichern wir das Lösungskonzept durch eine Begehung und falls erforderlich, Messungen vor Ort. Wir unterstützen Sie bei der Auslegung der jeweiligen Systeme und bei der Berechnung der erforderlichen Größen zur Einhaltung der geforderten Normen, Richtlinien und Vorgaben. Wenn das Lösungskonzept steht, setzen wir es für Sie um.

Montage

Unsere Geräte und RWA-Anlagen erfüllen alle geforderten Sicherheitsbestimmungen, Richtlinien und Anforderungen. Jedoch ist ein sachgemäßer und fachmännischer Einbau der Geräte durch zertifiziertes Fachpersonal zwingend erforderlich, um eine einwandfreie Funktion der Geräte auch nach Jahren zu gewährleisten. Damit Sie als Kunde letztendlich ein perfekt funktionierendes Gerät erworben haben, bieten wir die Montage der Geräte selbstverständlich mit an. Nach Fertigstellung erhalten Sie als Kunde eine Abnahmebescheinigung, die Ihnen die ordnungsgemäße Durchführung der Montage, die Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit der Anlage bescheinigt.

Auch hierbei erfüllen wir die geforderten Richtlinien VdS 2098 und DIN 18232-2 (Bemessung, Anforderungen & Einbau). roda ist eine VdS-anerkannte Errichterfirma und Mitglied der Gütegemeinschaft Rauch- und Wärmeabzugsanlagen e. V. mit der Berechtigung, das „RAL-Gütezeichen Montage und Wartung“ zu führen.

Wartung

Als VdS zertifizierte Errichterfirma warten und reparieren wir neben unseren RWA-Anlagen auch Systeme anderer Hersteller. Zudem warten und reparieren wir Feststellanlagen von Sicherheitstüren.

Wartung gemäß DIN 18232-2

Gemäß der geltenden Richtlinie DIN 18232-2 sind Anlagenbetreiber dazu verpflichtet, die Funktionsfähigkeit durch regelmäßige Wartung überprüfen und sicherstellen zu lassen. Die regelmäßige Wartung stellt auch sicher, dass die installierten natürlichen Rauchabzugsanlagen technisch und wirtschaftlich einwandfrei funktionieren und das Haftungsrisiko im Schadensfall verringert wird.

Diese Wartung sollte nach Herstellerangaben (im Regelfall 1-mal jährlich) erfolgen. Bei besonders schmutz- und staubbelasteten Betriebsstätten sollten die Wartungsintervalle entsprechend verringert werden. Dabei werden die NRWG mit ihren Betätigungs- und Steuerelementen, Öffnungsaggregaten, Energiezuleitungen und ihrem Zubehör auf Funktionsfähigkeit und Betriebsbereitschaft geprüft, gewartet und gegebenenfalls instand gesetzt. Auch die Wartungsarbeiten dürfen nur durch qualifizierte Fachfirmen durchgeführt werden. Für die durchzuführenden Arbeiten gibt es eine VdS-zertifizierte RWA Funktions-Prüfliste.

Unsere Leistungen gemäß Wartungsprotokoll 

Kontrolle an den Geräten je nach Ausführung

  • Kontrolle auf exakte Betätigung
  • Kontrolle der Befestigung
  • Kontrolle der regendichten Dach- oder Wandanschlüsse
  • Öffnen der Geräte durch manuelle Steuerung
  • Kontrolle aller Schrauben ggf. nachziehen
  • Kontrolle aller beweglichen Teile
  • Kontrolle der Endlagenverriegelung
  • Kontrolle der Leitungsanschlüsse
  • Kontrolle der Zylinder- oder Motorbefestigung
  • Kontrolle der CO2-Patrone (TAG) auf Gewichtsverlust und Prüffrist
  • Kontrolle Glaskolben
  • Kontrolle der Anschlüsse am Thermovorrangventil
  • Kontrolle des Anstechdorns (Beschädigung, Beweglichkeit)
  • Kontrolle der Dichtungen (Lippen-Bürstendichtungen)
  • Simulation der Anlage: Soweit möglich prüfen wir bei den Anlagen die Funktion durch Auslösung. Dies geschieht nicht bei sich selbst zerstörenden oder teilweise sich zerstörenden Anlagen

Kontrolle der Steuerleitungen

  • Kontrolle der Pneumatik-Leitungen

Kontrolle der Alarmstation

  • Kontrolle der CO2-Patrone (Berstscheibe, Gewicht, Prüffrist)
  • Kontrolle des Anstechdornes auf Beschädigung und Beweglichkeit
  • Kontrolle aller Anschlüsse

Kontrolle der Steuerung

  • Kontrolle der manuellen Steuerung
  • Kontrolle des Regensensors (evtl. Reinigung)
  • Kontrolle der Betriebsanzeige
  • Funktionskontrolle Öl- und Wasserabscheider
  • Kontrolle der Wechselventile, elektropneumatischen Ventile
  • Kontrolle der Netzdruckmanometer
  • Kontrolle der Druckschalter, Druckminderventile
  • Kontrolle der Tasthebel-Stellungsventile
  • Kontrolle des Betriebsdruckes

Der Wartungsvertrag
In einigen Bundesländern ist der Abschluss eines Wartungsvertrages schon fester Bestandteil der Baugenehmigung. Bei Neuanlagen sollte sofort ein Wartungsvertrag mit der Errichterfirma, oder einer anderen zugelassenen Firma abgeschlossen werden. Hierbei ist zu beachten, dass sich die Garantie gemäß VOB auf 2 Jahre verringert, wenn die Anlage nicht durch den Errichter gewartet wird. Der roda-Wartungsvertrag wird von uns für Sie individuell erarbeitet. Durch dementsprechende Wartung können notwendige Reparaturarbeiten frühzeitig und kostengünstig durchgeführt werden.

WARTUNG UND INSTANDSETZUNG VON RWA SYSTEM

Sanierung

eine Sache, die sich lohnt

roda bietet Sanierungslösungen für alle Aufgabenstellungen. Unsere Fachingenieure nehmen Ihre Problemstellung vor Ort auf und erarbeiten eine maßgeschneiderte Lösung für Sie. Lassen Sie sich von einem unserer Fachleute beraten.

Wir bieten Ihnen Sanierungskonzepte für:

Warum sich eine Sanierung lohnt – Beispiel Oberlicht:

Neben strengeren Umweltauflagen und Verordnungen (z.B. Schneelastverordnung) machen steigende Energiepreise eine Sanierung bestehender Anlagen vor allem zu einer ökonomischen Anforderung.
Denn moderne Anlagen

  • schaffen eine deutliche Heizkostenersparnis durch bessere Isolierwerte,
  • ermöglichen eine bessere Belüftung,
  • und bieten optimierte Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz.

Dadurch lassen sich nicht nur die Betriebskosten senken, sondern auch die Produktivität steigern.

Oft können Sie bei einer Sanierung viel Geld sparen, wenn Sie die bestehenden Gebäudeteile in ein Sanierungskonzept integrieren. So können bei der Sanierung von Oberlichtern vielfach tragende Elemente weiter genutzt werden. Allein der Austausch von alten Drahtglas-Verglasungen zu Polycarbonat-Mehrstegplatten senkt die Betriebskosten deutlich. Das geringere Gewicht entlastet darüber hinaus die Statik, die damit die neuen und strengeren Auflagen der Baugesetzgebung erfüllt. Maximieren lässt sich die Betriebskostenersparnis durch den Einsatz von Lumira™aerogel, dass in die Mehrstegplatten gefüllt deren U-Wert je nach verwendeter Platte bis unter 1 W/m²K drückt.

Berechnungsbeispiel zur Betriebskosteneinsparung

Dieses Berechnungsbeispiel bezieht sich auf ein Sanierungsobjekt, bei dem bei 5 Dachoberlichtern insgesamt 170 Glasscheiben im Format 0,825 m * 2,6 m gegen Lumira™ gefüllte Doppelstegplatten ausgetauscht wurden.

Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) bei einer Einfachverglasung von 7 mm Drahtglas liegt bei ca. 6,0 W/m²K. Die eingebauten 16 mm Mehrsteg-PC Platten mit Lumira™ Füllung erreichen hingegen einen U-Wert von 1,31 W/m²K.

Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

Wärmeverlustleistung Q (kW) = Fläche (m²) * U-Wert (W/m²K) * Temperaturunterschied ∆t (K)

Fläche: 170 Scheiben à 0,825 m * 2,6 m = 364,65 m²

Temperaturunterschied ∆t:
∆t gibt den Temperaturunterschied zwischen dem Gebäudeinneren und der Außenluft an. Wird eine Halle im Arbeitsplatzbereich auf 20 °C (20 Kelvin) aufgeheizt, bildet sich bei aufsteigender Wärme unter dem Hallendach in Abhängigkeit von der Hallenhöhe eine Temperatur von ca. 35 °C (35 K). Bei einer Außentemperatur von 0 °C (0 K) ergibt dies einen ∆t von 35 °C (35 K).

Für Drahtglas:
Q = 364,65 m² * 6,0 W/m²K * 35 K = 76.576,5 W = 76,58 kW

Für Lumira™ gefüllte Mehrstegplatten:
Q = 364,65 m² * 1,31 W/m²K * 35 K = 16.719,2 W = 16,72 kW
Differenz = 76,58 kW – 16,72 kW = 59,86 kW

Berechnung des Wärmeverlustes auf Jahressicht:
59,86 kW * 24 h * 220 Heiztage = 316.060 kWh
Unterer Heizwert

  • Flüssiggas ~ 12,87 kWh/kg
  • Erdgas ~ 9,06 kWh/m³
  • Heizöl ~ 10,05 kWh/Liter

Einsparung an Heizöl:
316.060 kWh ÷ 10,05 kWh/Liter = 31.449 Liter Heizöl

Einsparung an Erdgas:
316.060 kWh ÷ 9,06 kWh/m³ = 34.885 m³ Erdgas

Einsparung an Flüssiggas:
316.060 kWh ÷ 12,87 kWh/kg = 24.558 kg Flüssiggas

Sanierung – eine Sache, die sich lohnt.