AIRSYSTEM

Die mechanische Lüftung und Heizung erfolgt über ein Kanalsystem, das unter dem Begriff AIRSYSTEM beschrieben ist. Das AIRSYSTEM besteht aus verschiedenen Modulen, die zusammen verschraubt werden und die Luft transportieren. Dabei unterscheidet man zwischen einem Zuluft-System, bei dem Frischluft zum Arbeitsplatz transportiert wird, und einem Abluft-System, bei dem verbrauchte Luft vom Arbeitsplatz abgesogen wird. Während das Zuluft-System die Möglichkeit bietet, die Zuluft zu temperieren, geht es beim Abluft-System darum, beispielsweise an einem Schweißplatz giftige Dämpfe abzusaugen. Eine Kombination aus Zuluft- und Abluft-System bringt die Möglichkeit, der Abluft über einen Wärmetauscher Wärme zu entziehen, um damit die Zuluft wieder energieeffizient zu erwärmen.

Das AIRSYSTEM kann auf zwei verschiedene Arten aufgebaut werden. Während im ISOVENT Mischlufteinheit mit Ventilator, Filter und gegebenenfalls Heizregister in einem Gerät zusammengefasst sind, können diese Funktionen auch dezentral durch verschiedene Module bewerkstelligt werden. Das in dem Fall eingesetzte Ventilatormodul DIGOVENT erfüllt nur die Ventilatorfunktion und hat mit einer Leistung von 2.000 bis 9.000 m³/h auch einen weitaus geringeren Luftmengen-Durchsatz als der ISOVENT.

DIGOVENT Ventilatormodul von 2.000 bis 9.000 m³/h

        (Zum Vergrößern bitte anklicken.)

 

Neben den einfachen Kanalteilen in gerader Form und als Bogenelemente gibt es noch eine Vielzahl an anderen funktionalen Modulen. Je nach System wird die Luft über eine Dachhaube oder Wandhaube mit entsprechender Funktion angesaugt oder ausgeblasen. Beim ISOVENT ist die Dachhaube bereits integriert.

Ein weiteres Modul, das im ISOVENT bereits vorhanden ist, aber auch als Einzelmodul erhältlich ist, ist das Mischluftmodul. Über einen Stellmotor mischt diese Einheit kühle Frischluft mit der bereits erwärmten Umluft. Der prozentuale Anteil von Frisch- und Umluft kann gesteuert, oder über einen Kanalfühler geregelt werden.

Filtermodule filtern die Luft und Heizregister erwärmen diese. Beide optionalen Module können dezentral oder im ISOVENT integriert geordert werden. Der Luftauslass am Arbeitsplatz erfolgt je nach Bedarf über drei verschiedene Varianten (zum Vergrößern bitte anklicken):

 

manuell einstellbare Lüftungsgitter mit zweireihiger Lamellenkonstruktion
manuell einstellbare Lüftungsgitter
Quellauslassgitter
Quellauslassgitter
Textilkanal
Textilkanal

Dort wo ein Luftzug durch das System nicht stört oder die Luft nur abgesaugt wird, reichen normale Lüftungsgitter aus. Diese gibt es als Variante mit einreihiger Lamellenkonstruktion zur einstellbaren, vertikalen Luftablenkung und mit einer zweireihigen Lamellenkonstruktion zur horizontalen und vertikalen, einstellbaren Ablenkung.   

Quellauslassgitter hingegen sorgen für eine Verwirbelung der austretenden Luft, wodurch das Strömungsverhalten der Luft so geändert wird, dass diese nicht mehr als Luftzug empfunden wird. Noch feiner regeln dies sogenannte Textilkanäle, bei denen die Luft durch luftdurchlässiges Gewebe strömt, und sich so gleichmäßig im Umkreis der Austrittsfläche verteilt.  

 

Beispiellösung AIRSYSTEM mit integriertem DIGOVENT mit und ohne Kreuzstrom-Wärmetauscher (zur Vergrößerung bitte anklicken):

AIRSYSTEM mit DIGOVENT im reinen Frischluft-Betrieb
AIRSYSTEM mit DIGOVENT im beheizten Zuluft-Betrieb
AIRSYSTEM mit DIGOVENT mit Kreuzstrom-Wärmetauscher im Zu- und Abluft-Betrieb

 

Eine Aufführung der verschiedenen Module finden Sie hier